Docker hat ein neues Produkt: docker agent. Ein CLI-Plugin, ähnlich wie compose damals. Man definiert Agents in einer YAML.
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Es gibt jetzt ein Proposal für das W3C: WebSkil (hier die offizielle Seite). Ziel ist es, agentische Fähigkeiten in den Browser zu integrieren und die auch im Browser-Kontext in isolierten Workern laufen zu lassen. Es baut auf WebMCP auf. llms.txt gibt es ja auch noch. Aber das ist ja eher für Agents, die außerhalb des Browsers laufen.
Das ganze ist ja alles noch ziemlich neu. Da bin ich mir ech tunsicher, ob jetzt ein schon guter Zeitpunkt ist, das in Standards zu integrieren. MCP wurde ja gerade erst stark erweitert in Version 2.0. Die Entwicklung ist allein innerhalb des letzten halben Jahres so schnell vorangeschritten, dass wir da vielleicht etwas warten sollten. Das erinnert mich alles an die Anfangszeit von TypeScript, wo es 100 Sachen für das gleiche gab, es alle 2 wochen was neues gab und es erstmal 5-6 Jahre gedauert hat, bis sich Lösungen etabliert haben, die sich nicht ständig ändern.
Wer SchuelerVZ/StudiVZ und Facebook in den Anfängen damals miterlebt hat, der wird sich sicher auch erinnern, dass das was komplett anderes war, als heute. Quasi Social Media. Heutzutage ist Instagram ja nur noch Interaction-Bait. Die eigentlichen Freunde sind in den Apps kaum noch sichtbar - wenn überhaupt nur als Story, um über FOMO-Mechanismen den User zu Hooken, damit er jeden Tag mindestens einmal die App öffnet (und dann am besten hängen bleibt).
Ich hab mich schon öfters gefragt, warum wir das alles immer noch Social Media nennen und es noch längst keine Bewegung gab, das ganze irgendwie anders zu betiteln. Hier gibt es einen vorschlag: Attention Media ≠ Social Networks
Vielleicht sind Netzwerke wie Instagram auch bald komplett am Ende. Die User äußern sehr oft, dass sie etwas wegwischen, sobald sie merken, dass es KI ist (von völlig übertriebenen Meme-KI-Videos mal wohl abgesehen). Wenn KI-Content jetzt immer “besser” wird, könnten User in Zukunft annehmen, dass quasi alles auf der Plattform nur noch KI ist. Vielleicht führt das dazu, dass sie den Plattformen dann den Rücken kehren.
Man merkt aber in letzter Zeit, dass Instagram sich mehr mühe gibt, hervorzuheben, dass auch noch andere Menschen auf der Plattform sind. Z. B. mit der “Snap-Map” oder damit, dass sie an einem Reel anzeigen, wenn ein Freund ihn geliked hat. Vielleicht sind das schon die ersten Versuche, dem KI-Tod entgegen zu kommen.
Vielleicht wird KI uns aber auch befreien - aber woher weiß ich dann, was in meiner Stadt abgeht?
AI and the Ironies of Automation (Part 2) und Part 1.